Stehpaddeln - Rauf aufs Brett und lospaddeln

Max probiert das Stehpaddeln aus.

Der zehn Jahre alte Max hat sich in einen Surfanzug gezwängt. Über eine Leiter klettert er in ein Schwimmbecken und steigt vorsichtig auf eine Art Surfbrett, das im Wasser liegt.

Dann drückt ihm der Surf-Fachmann ein Stechpaddel in die Hand. Damit stößt sich Max vom Beckenrand ab und paddelt auf die gegenüberliegende Seite - dabei steht er auf dem Brett. Max probiert das Stehpaddeln aus. Mit der Hilfe des Surf-Fachmanns in München in Bayern.

Stehpaddeln ist ein bisschen so wie Surfen. Es ist aber einfacher. Denn man bewegt das Brett mit Hilfe des Paddels - so wie Max es gemacht hat. Dank des Paddels steht man sicherer auf dem Brett, auch wenn es immer noch kippelig ist. Und ob Wind, ob große, kleine oder gar keine Wellen ­ mit dem Paddel kommt man immer voran. Stehpaddeln kann man im Meer, auf einem See oder einem Fluss. „Wenn die Strömung nicht zu schnell ist, kann man sich sogar flussaufwärts bewegen“, sagt Fachmann Klaus Reitberger.

Stehpaddeln ist ein teurer Spaß

Stehpaddel-Schnupperkurse

Um die Wette paddeln

Wer hat das Stehpaddeln erfunden?  

Der Experte meint: „Stehpaddeln kann man schon mit vier Jahren anfangen.“ Ein Kurs sei eigentlich nicht nötig. „Man stellt sich einfach auf das Brett und los geht's.“ Und wie hat es Max gefallen? „Gut“, sagt her. „Aber normales Surfen ist besser.“ Da lassen sich mehr Tricks machen. In den USA ist die Wassersportart schon länger ein Renner. Auf Englisch redet man auch vom Stand Up Paddling (gesprochen: Sständ Ap Päddling). Oder kurz SUP (gesprochen: Es Ju Pi).

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