Was macht ein Stau-Berater?

Wir sind schon auf dem Brenner! Legendär sind die Staus auf dem Weg nach Italien - eine der Haupt-Service-Strecken der Stauberater

Ferienzeit ist Reisezeit: Ihren Urlaub wollen viele Menschen an begehrten Reisezielen im Süden und Norden Europas verbringen. Blöd nur, wenn sich Tausende gleichzeitig mit dem Auto auf den Weg dorthin machen:

Nicht selten endet das auch auf unseren Autobahnen in riesigen, stundenlangen Staus.

Wenn mal wieder nichts vorangeht, kommen manchmal sie: die Stau-Berater. Sie sind sowas wie die Erste Hilfe bei Staus. Stau-Berater kümmern sich um die Leute, die in den Autos festsitzen und warten müssen. Sie zeigen den Fahrern zum Beispiel mit Straßenkarten, wo sie von der überfüllten Autobahn herunterfahren könnten und so aus dem Stau kämen.

"Viele Menschen nervt beim Stau, dass sie nicht wissen, was los ist", sagt ein Fachmann vom Autoclub ADAC. "Stau-Berater versuchen dann, mit Trost und Information zu helfen." Weil Staus besonders für Kinder langweilig sind, gibt es auch Extra-Programm für sie: Sie bekommen von den Stau-Beratern Süßigkeiten, kleine Spielsachen und Getränke.

Meistens tragen die Stau-Berater knallgelbe Westen, damit man sie von weitem sehen kann. Sie selbst kommen auch im dicksten Stau prima voran. Denn sie sind auf Motorrädern unterwegs. Mit denen schlängeln sie sich an den stehenden Autos und Lastwagen vorbei. Sie können dann auch schon mal ein bisschen weiter nach vorne fahren, um zu schauen, wo der Stau zu Ende ist.

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