Sprünge auf zwei Rädern

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Auf dem Trial-Bike: Lukas Hoppe aus Melsungen.

Er springt über Felsen, Baumstämme und Paletten – doch nicht zu Fuß, sondern mit seinem Fahrrad. Der zwölfjährige Lukas Hoppe aus Melsungen fährt Trial-Bike.

Diesem besonderen Rad fehlen sowohl ein Sattel als auch eine Federung. Dafür hat es einen breiten Hinterreifen, um aus dem Stand auf oder über Hindernisse zu springen.

Er springt über Felsen, Baumstämme und Paletten – doch nicht zu Fuß, sondern mit seinem Fahrrad. Der zwölfjährige Lukas Hoppe aus Melsungen fährt Trial-Bike. Diesem besonderen Rad fehlen sowohl ein Sattel als auch eine Federung. Dafür hat es einen breiten Hinterreifen, um aus dem Stand auf oder über Hindernisse zu springen.

Bei den Wettkämpfen muss Lukas eine abgesteckte Strecke in einer vorgegebenen Zeit durchfahren und sollte möglichst selten mit den Füßen den Boden berühren. Maximal fünf Fehltritte sind erlaubt. Je älter und geübter die Fahrer sind, desto anspruchsvoller fällt der Parcours aus. Die Hindernisse werden höher, die Waldhänge steiler. Wer als Sieger ins Ziel fahren möchte, muss also nicht nur schnell sein, sondern auch das Gleichgewicht halten können.

Lukas fährt Trial-Bike, seit er sieben Jahre alt ist. In seiner Altersklasse ist er bereits Be- zirks-, Hessen- und Norddeutscher Meister geworden und immerhin Fünfter bei den Deutschen Meisterschaften. Ernsthaft verletzt hat sich Siebtklässler bei der Sportart noch nicht – und das soll auch so bleiben. Ohne Helm und Beinschoner fährt er also nie los, um im Falle eines Sturzes das Schlimmste zu verhindern.

Um fit zu bleiben, trainiert Lukas wöchentlich für vier bis fünf Stunden mit seinem Verein MSC Melsungen. Wenn noch Zeit bleibt, übt er auch im weitläufigen Hof seiner Eltern. Die haben nichts dagegen, denn auch seine Mutter und zwei seiner drei Geschwister haben mittlerweile mit mit dem Fahrrad-Trial angefangen.  Zum Video

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