Sportler aus aller Welt treffen sich

Junge Athleten entzünden das olympische Feuer in Singapur.

In wenigen Tagen beginnen die ersten Olympischen Jugendspiele in Singapur - und Sportler aus der ganzen Welt dürfen mitmachen. Eine riesige Organisation ist für die Spiele verantwortlich.

Und diese Veranstalter haben beschlossen: Jedes Land, das bei uns Mitglied ist, darf auf jeden Fall vier Athleten zu den Jugendspielen schicken. Sportler aus kleineren Ländern dürfen also auch mitmachen, obwohl sie nicht so gut sind wie die anderen. Denn es ist wichtig, dass fast jedes Land vertreten ist. Deswegen trifft man bei den Jugendspielen in Asien auch junge Menschen, von deren Heimatländern du vielleicht noch nie etwas gehört hast.

Ein paar Sportler kommen zum Beispiel aus Grenada, einer kleinen Insel nordöstlich von Südamerika. Auch aus dem kleinen afrikanischen Land Gambia reisen Athleten an - und aus Monaco, einem sehr kleinen Land südlich von Frankreich.

Die meisten kommen aber natürlich aus den großen Sportnationen. Australien schickt zum Beispiel etwa 100 junge Menschen. Aus Deutschland dürfen 70 Nachwuchssportler an den Olympischen Jugendspielen teilnehmen. Insgesamt sind etwa 3600 junge Menschen aus 205 Ländern in Singapur dabei.

Jugendspiele: Gewinnen soll nicht alles sein

Wer springt höher, wer läuft schneller, wer wirft die Kugel weiter? Wer schießt die meisten Tore, wer führt seine Turnübung am besten vor? Wenn Sportler gegeneinander antreten, geht es meistens darum, wer gewinnt.

Bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur - einem kleinen Inselstaat in Asien - soll das anders sein. Natürlich wollen auch da die meisten Teilnehmer eine Medaille gewinnen und zeigen, was sie draufhaben. Aber die Veranstalter wollen sie die Sportler auch dazu bringen, miteinander zu quatschen und Spaß zu haben. Deshalb haben sie sich einen Plan überlegt. Der heißt auf Deutsch so viel wie Kultur- und Erziehungsprogramm. Uff, klingt das langweilig! Ist es aber wohl nicht.

Aufregend wird bestimmt das Inselabenteuer. Da fahren Athleten aus unterschiedlichen Ländern auf eine Insel und lösen dort gemeinsam Aufgaben. Zum Beispiel ein Floß bauen, um ans andere Ufer zu kommen. Das schafft man kaum alleine, man braucht die Hilfe der anderen. So sollen sich die Sportler besser kennenlernen und erfahren, dass es wichtig ist, sich aufeinander verlassen zu können.

Es ist aber nicht alles so spektakulär. Es werden etwa auch Gespräche mit erwachsenen Topsportlern angeboten. Die unterhalten sich dann mit den jungen Athleten und erzählen ihnen, auf was es ankommt, wenn man Erfolg haben will - im Sport und sonst im Leben.

Die Nachwuchssportler aus aller Welt sollen auch mit Menschen aus Singapur zusammentreffen: etwa um gemeinsam Musik zu machen oder einfach um zu reden. Und um zu lernen, dass es neben Sieg und Niederlage noch viele andere wichtige Dinge auf der Welt gibt.

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