Spielen in 3D: Neue Spielkonsole kommt in die Läden

Bei der Nintendo 3DS braucht man nicht extra eine Brille, aber für die Augen kann das Spielen anstrengend werden.

Ohne extra Brille auf der Nase: Ab Freitag wird die neue Spielkonsole von Nintendo verkauft und die kann etwas Besonderes. Mit der Konsole kannst Du nämlich dreidimensionale Spiele spielen - man sagt dazu auch 3D.

Man braucht dafür bei der Nintendo 3DS nicht extra eine Brille. Die musste bislang immer aufgesetzt werden, um 3D-Bilder richtig sehen zu können. Zum Beispiel im Kino. Doch die neue Konsole läuft mit einer neuen Technik.

Am Anfang muss das Gerät auf die Augen eingestellt werden. Ein Blick in den Monitor und die Dinge sehen fast so aus wie in echt. Man hat das Gefühl, als springt etwas aus dem Bildschirm heraus - oder als könnte man hineingreifen. Damit das klappt, muss man direkt in die Konsole schauen. Von der Seite sehen die Bilder verwackelt aus.

Das Spielen mit der Konsole ist für die Augen ungewohnt. Und Kinder sollten mit ihr auch erst ab etwa sieben Jahren hantieren. Denn die Effekte können den Augen schaden. Pausen einzulegen, ist deshalb auch wichtig. Außerdem kann es passieren, dass einem schwindlig oder sogar übel wird, zum Beispiel wenn man in der Bahn sitzt oder im Auto.

Wenn es zu anstrengend wird, kannst Du den 3D-Effekt mit einem Schieberegler an der Seite ausstellen. Cool ist, dass Du auch mit den drei Kameras 3D-Bilder von Dir selbst machen kannst.

Der Bildschirm in 3D ist oben. Unten hat die Konsole auch noch einen Bildschirm. Der ist zweidimensional - so wie bei den bisherigen Geräten. Man bedient ihn mit dem kleinen Stift. Praktisch ist eine kleine Scheibe auf der linken Seite. Mit ihr kann Du beim Spielen Gegenstände besser steuern.

Die neue Konsole ist allerdings ziemlich teuer. Sie soll knapp 250 Euro kosten. Auch die neuen Spiele in 3D kosten einen Batzen Geld.

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