Spiegelglatt oder feine Nadeln: Die Welt der Minerale

Von außen ganz unscheinbar, aber innen wunderschön!

Sie leuchten giftgrün oder dunkelrot, bilden lange Nadeln oder sind spiegelglatt. Alle sehen verschieden aus und doch sind alle: Minerale. Sie geben Auskunft über Millionen Jahre Erdgeschichte.

Viele Steine haben ein spannendes Innenleben: Wenn du sie genau betrachtet, kannst du oft grobe Körner erkennen. Die heißen Minerale. Weltweit gibt es Tausende Arten, in allen möglichen Formen, Farben und auch Härten: Von wachsweich bis knallhart.

Das Gestein Granit ist sehr hart und besteht aus drei verschiedenen Mineralen. Weil Granit sehr fest ist, geht es nur selten kaputt. Daher nutzt man dieses Gestein zum Bauen und macht daraus manchmal auch Bordsteine.

Die Farben und vor allem die Formen von Mineralen hängen von ihrer Entstehung ab. Minerale brauchen Platz zum Wachsen. Oft wachsen sie mitten im Gestein, in Hohlräumen. So ein Hohlraum kann entstehen, wenn fließendes Wasser eine Steinschicht nach und nach auswäscht.

Minerale sind oft sehr nützlich, lassen sich aber auch wunderschön anschauen oder sind richtig wertvoll. Viele Steine leuchten giftgrün oder dunkelrot, manche haben Stacheln oder sind spiegelglatt. Zum Beispiel der silbrige Antimonit: Dessen feine Spitzen stehen in alle Richtungen ab, wie bei einem Stachelschwein.

Selbst Minerale der gleichen Art sehen oft verschieden aus. Der Fluorit kann gelb glitzern, aber auch dunkelviolett leuchten. Und manchmal wachsen in hohlem Gestein so riesige Minerale, dass mehrere Männer sie kaum stemmen können.

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