Ungewöhnlicher Krimi: Neun nackte Nachtigallen

"Neun nackte Nachtigallen" ist ein ungewöhnlicher Krimi mit echt schrägen Hauptfiguren.

Herr Lustig hat ein Problem. Er ist der Direktor des Völkerkundemuseums. Und kurz bevor eine große Ausstellung eröffnet werden soll, verschwindet ein wertvolles Stück: die goldene Statue des Regengottes.

Wenn das bekannt wird - wie peinlich! Da kann in dem Buch „Neun nackte Nachtigallen“ nur einer helfen: Privatdetektiv Lorenz Momser, von seinen Freunden Lolo genannt.

Der Museumsdirektor merkt aber nicht, dass Lolo in sein Notizheft keine genialen Einfälle notiert, sondern lieber witzige Tierfiguren zeichnet. Doch das muss er auch nicht.

Denn geschickt ziehen Lolos Verwandte im Hintergrund die Strippen: Seine Mutter Guste, die gerne Motorrad fährt und Karate kann, und sein Neffe Kenny. Die beiden lassen sich nicht von kleinen Ganoven und auch nicht von wütenden Hunden aufhalten. Und so tricksen sie schließlich mit viel Fantasie den Dieb der Statue aus.

„Neun nackte Nachtigallen“ ist ein ungewöhnlicher Krimi. Seine Hauptfiguren sind schräg und ihre Ermittlungsmethoden besonders. Mit den kurzen Kapiteln ist dieses Buch auch für weniger geübte Leser ein Vergnügen.

Britta Hellmann: Neun nackte Nachtigallen

Thienemann Verlag, Stuttgart, 2010

144 Seiten, 9,90 Euro, ab 8 Jahren

ISBN: 978-3-522-18224-9

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