Sparen ist angesagt

Oft shoppen gehen - das geht für viele Menschen nicht.

Ein Paar coole Turnschuhe kaufen und noch 'ne schicke Hose dazu? Lieber nicht, die alten Klamotten gehen doch noch. Viele Leute wollen sich in diesem Jahr wahrscheinlich mit dem Einkaufen zurückhalten.

Das zeigen neue Zahlen, die am Montag präsentiert wurden. Denn Forscher untersuchen regelmäßig, ob die Menschen Lust haben, Geld auszugeben oder nicht. Die Experten nennen das das Konsumklima - also die Stimmung der Leute beim Thema Kaufen und Verbrauchen.

Die Leute seien vorsichtig, weil sie mit einem schwierigen Jahr rechneten, erklärten die Fachleute. Die Unternehmen leiden immer noch unter der Krise in der Wirtschaft. Und zahlreiche Menschen rechnen damit, dass sich die Firmen auch nicht so schnell erholen. Viele haben Angst davor, den Job zu verlieren und viel weniger Geld zu bekommen. Die Leute sparen also erst mal lieber, weil sie nicht wissen, was in diesem Jahr auf sie zukommt. Sie denken: Vielleicht können wir das Geld später noch mal gut gebrauchen. Neue Schuhe müssen deshalb jetzt nicht sein.

Hintergrund: Was ist Konsum?

Konsum - das Wort klingt vielleicht ein bisschen komisch, aber auch du machst mit. Das Wort Konsum kommt aus dem Lateinischen. Es bedeutet Verbrauch. In der Wirtschaft meint man damit das, was die Leute für sich privat kaufen - oder was der Staat zum Verbrauch kauft. Zum Beispiel Essen, Klamotten, Spielzeug und Computer. Konsumenten sind Leute, die ihr Geld für all die Dinge ausgeben.

Und was ist, wenn die Leute auf einmal sehr sparsam sind und größere Einkäufe verschieben - etwa aus Angst um ihren Job? Wenn sie also weniger konsumieren. Dann ist das nicht nur für die Unternehmen ein Problem, weil sie weniger Waren verkaufen. Sondern es trifft auch den Staat, der ebenfalls am Konsum der Bürger verdient. Ein Beispiel: Man kauft eine neue Fotokamera. Dann geht ein Teil des Geldes an den Staat. Das sind die Steuern.

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