Tag soll an grausame Verbrechen der Nazis erinnern

Im Jahr 1945 befreiten sowjetische Soldaten die Gefangenen in dem riesigen Lager Auschwitz.

Die schrecklichen Verbrechen der Nazis sind schon mehr als 60 Jahre her - aber sie sollen nicht vergessen werden. Deshalb gibt es einen Tag, der jedes Jahr daran erinnert.

Es ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er ist am 27. Januar. Doch was haben die Nationalsozialisten, kurz Nazis, damals getan?

Die Nazis und ihr Anführer Adolf Hitler hatten von 1933 bis 1945 alle Macht in Deutschland. In dieser Zeit ließen sie sehr viele Menschen ermorden, die ihnen nicht in den Kram passten. Furchtbar war auch: Die Nazis fanden, dass manche Menschen weniger wert waren als sie selbst. Juden und andere Menschen wie politische Gegner, Behinderte und Sinti und Roma wurden in spezielle Lager gesperrt, gequält und umgebracht. Auch viele Kinder waren darunter.

Es starben in ganz Europa etwa sechs Millionen Juden. Sie hasste Adolf Hitler besonders. Dieses sinnlose Morden wird auch Holocaust genannt. Das ist ein griechisches Wort und bedeutet übersetzt "völlig verbrannt".

Damit so etwas nie wieder passiert, sollen Menschen überall auf der Welt immer wieder an diese Verbrechen erinnert werden. Und warum ausgerechnet am 27. Januar? An diesem Tag im Jahr 1945 befreiten sowjetische Soldaten die Gefangenen in dem riesigen Lager Auschwitz. Dort wurden besonders viele Leute getötet. Heute ist der Ort eine Gedenkstätte.

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