Skispringer Morgenstern hat viel Vorsprung

Thomas Morgenstern hat den Sieg der Vierschanzentournee schon so gut wie in der Tasche.

Vor Aufregung zittern sollte Skispringer Thomas Morgenstern nicht. Wenn er ruhig bleibt und so gut springt wie bisher, dann ist der Sieg des Österreichers bei der Vierschanzentournee so gut wie sicher.

Am Mittwoch beginnt die Qualifikation für den letzten der vier Wettbewerbe in Bischofshofen in Österreich. Das Finale ist für Donnerstag geplant. Der zweitbeste Springer der Turnier-Serie, Simon Ammann aus der Schweiz, müsste dann 15 Meter weiter springen als Morgenstern, um noch zu gewinnen. Doch das halten Skisprung-Fans für sehr unwahrscheinlich.

Thomas Morgenstern gewann das erste Springen vor rund einer Woche im bayerischen Oberstdorf und das dritte Springen am Montag in Innsbruck in Österreich. Danach sagte er: "Ich war schon ein bisschen nervös, habe es dann aber genossen, an all diesen Menschen hier vorbeizufliegen."

Der beste deutsche Skispringer war am Montag Michael Uhrmann. Der Bayer landete auf Platz acht. So gut war er noch nie in dieser Saison. "Ich habe gezeigt, dass ich noch unter die Top 10 kommen kann. Nach dem schwachen Saisonstart ist das eine Bestätigung für mich", sagte der 32-Jährige.

In der Gesamtwertung haben die deutschen Sportler aber keine Chance mehr auf einen Podestplatz. Die Vierschanzentournee ist für die Skispringer seit Jahren ein Höhepunkt ihrer Wettkämpfe.

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