Sind Mammuts wegen Futtermangel ausgestorben?

In einem Sauriergarten in Sachsen ist auch die Skulptur eines Mammuts zu sehen. Die Tiere starben schon vor langer Zeit aus.

Riesige Mammuts stampften vor Tausenden von Jahren über die Erde. Vor langer Zeit starben sie jedoch aus. Forscher fragen sich: Warum?

Einige Fachleute vermuteten bisher: Die Menschen haben früher zu viele Mammuts gejagt. So viele, dass es irgendwann keine mehr gab.

Doch jetzt haben Wissenschaftler herausgefunden: Mammuts hatten möglicherweise einfach zu wenig zu fressen. Das lag wohl daran, dass es damals auf der Erde deutlich wärmer wurde. Und es verschwanden viele Grasflächen, weil dort zum Beispiel Bäume wuchsen.

Vor allem für große Säugetiere wurde es dann wohl schwerer, genug Nahrung zu finden. Dazu gehörten zum Beispiel Wollhaar-Mammuts - aber wahrscheinlich auch Riesenhirsche, Wollhaar-Nashörner und Höhlenlöwen.

Wie die Forscher das feststellten? Sie untersuchten unter anderem, wie viele Blütenpollen damals umherschwirrten. Daraus konnten sie erraten, welche Pflanzen damals auf der Erde wuchsen und wie sich die Vegetation veränderte.

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