Instant Messenger sind bei vielen Kindern beliebt – einige Sicherheitstipps

Instant Messenger: Sicher plaudern im Netz

Freunde online treffen: Viele Kinder und Jugendliche nutzen dazu Messenger.

Von Instant Messengern wie ICQ, Skype und dem von MSN hast du sicherlich schon einmal gehört. Sie sind super, um sich mit Freunden kurze Nachrichten hin und her zu schicken.

Allerdings gehören diese Messenger (auf deutsch: Nachrichtenübermittler) zu den so genannten „offenen Chats“. Das heißt, die Gespräche werden nicht von einem Moderator überwacht. Hast du also mal ein Problem mit einem Nutzer, hilft dir erstmal niemand.

Die Messenger sind daher auch nur eingeschränkt für Kinder und Jugendliche geeignet. Da aber viele junge Nutzer trotzdem oft und gern über ICQ & Co. Nachrichten verschicken, hier ein paar Tipps, mit denen der Chat ein wenig sicherer wird:

Profileinstellungen

Wie in Netzwerken gilt auch bei den Instant Messengern: Achte darauf, was du in deinem Profil über dich verrätst. Denn anders als in Netzwerken wie SchülerVZ kannst du dein Profil in vielen Messengern nicht für fremde Nutzer sperren. Dein voller Name und deine Adresse haben dort also nichts zu suchen. Auch ein Bild solltest du nicht unbedingt einstellen, weil du nie wissen kannst, was andere mit dem Foto anstellen.

Nummer nicht jedem geben

Gib deine Messenger-Nummer nicht an jeden weiter. Und schreibe sie schon gar nicht irgendwo im Internet auf. Überleg dir immer: Deine Telefonnummer gibst du ja auch nicht an Menschen weiter, die du nicht kennst.

Nur Freunde annehmen

Wenn jemand mit dir befreundet sein will, schau genau darauf, dass du denjenigen kennst, bevor du ihn akzeptierst. Wenn dir jemand Unbekanntes eine Nachricht schickt, solltest du sie ablehnen. Immerhin weißt du nie, was in solch einer Nachricht steht.

Gleichzeitig solltest du alle Möglichkeiten abschalten, dir Dateien wie Fotos, Videos und Webcam-Aufnahmen zu senden. Vor allem, wenn du eine solche Datei von einem unbekannten Chatter bekommst, solltest du sie ablehnen, da du nie weißt, was derjenige dir da schickt. Immerhin kann es schnell passieren, dass der Inhalt total ekelig ist.

Nervensägen ignorieren

Lässt dich ein Benutzer einfach nicht in Ruhe und schreibt ständig Nachrichten, obwohl du das nicht willst, kannst du ihn ignorieren. Einfach mit der rechten Maustaste auf den Namen klicken oder in die Einstellungen gehen.

Du siehst also: Mit den richtigen Sicherheitseinstellungen kannst du eine ganze Menge ausrichten. Frag also am besten deine Eltern oder einen anderen Erwachsenen und bitte sie, dir dabei zu helfen.

Von Marie Klement

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