Für den Schulweg: Tipps gegen Chaoten am Steuer

Kinder zeigen mit Plakaten, was sie von Rasern halten.

Sie rasen los und halten nicht am Zebrastreifen. Sie flitzen über eine Ampel, die schon Rot zeigt. Und sie parken auf Bürgersteigen oder Radwegen. Wer morgens zur Schule läuft, ärgert sich manchmal über doofe Autofahrer. Zu Recht.

Denn wenn jemand chaotisch herumkurvt, können eher Unfälle passieren. Dabei werden vielleicht Kinder verletzt. Was tun? Ihr könnt versuchen, die Erwachsenen ein bisschen zu erziehen. Hier sind einige Vorschläge:

Punkte verteilen: Am besten fangt ihr bei den eigenen Eltern an. Verteilt Pluspunkte an sie, wenn sie beim Autofahren viel Rücksicht auf Kinder nehmen. Und Strafpunkte, wenn sie sich danebenbenehmen. Macht vorher ab: Bei fünf Pluspunkten tut ihr euren Eltern einen Gefallen. Bei fünf Strafpunkten dürft ihr euch was wünschen.

Zum Laufen überreden: Klar - im Auto zur Schule gebracht zu werden ist bequem. Aber wenn viele Eltern direkt vorm Schultor halten und ihre Kinder fix rauslassen, gibt's da oft ein gefährliches Kuddelmuddel. Überzeugt eure Eltern, dass ihr lieber laufen oder radeln wollt. Und wenn euer Papa zehnmal mit euch zu Fuß geht, bastelt ihr ihm eine Urkunde für den fittesten Vater der Welt.

Strafzettel verteilen: Bereitet scherzhafte Strafzettel für Autofahrer vor, die etwa auf Bürgersteigen parken. Zum Beispiel so: "Sie versperren Kindern hier gerade den Schulweg! Strafe: Tun Sie ihrem Kind oder einem Nachbarskind einen Gefallen." Euch fallen bestimmt noch andere Sprüche ein. Die Zettel klemmt ihr hinter die Scheibenwischer.

Plakate malen: Schreibt auf einen Bogen aus Karton, was ihr euch von Autofahrern wünscht. Zum Beispiel: "Nicht so rasen!" Oder: "Stopp am Zebrastreifen!" Dazu könnt ihr ein witziges Bild malen. Macht die Buchstaben möglichst groß, damit Autofahrer das Ganze schon aus der Ferne erkennen. Hängt die Plakate auf dem Schulweg auf.

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