Schulpolitik bekommt Note 3-

Viele Eltern sind mit der Schulpolitik der Bundesländer unzufrieden.

Eine 3 bis 4 - etwa diese Note bekommen die Regierungen der Bundesländer, wenn es um Politik für Schulen geht. Und zwar von den Bürgern.

Ein Institut hat mehr als 2000 Leute gefragt, ob sie zufrieden sind mit dem, was die Politiker für die Schulen in ihrem Land tun. Völlig zufrieden waren sie nirgendwo. Am besten schnitt Bayern ab. Dort bekam die Landesregierung eine Drei minus. Ganz hinten landete Schleswig-Holstein mit einer Vier minus.

Das dringendste Problem waren für viele Leute die zu großen Klassen. Außerdem fanden insgesamt mehr als die Hälfte der Teilnehmer, dass mehr getan werden muss, damit nicht so viel Unterricht ausfällt.

Bei der Umfrage kam auch heraus: Mehr als die Hälfte der Befragten fände es besser, wenn die Bundesregierung in Berlin das Thema Schule und Bildung in der Hand hätte. Im Moment regelt jedes Bundesland für sich, wie lange zum Beispiel die Grundschule dauern soll, welche Sprachen unterrichtet werden und bis wann die Ferien gehen. Deshalb gibt es oft ein großes Kuddelmuddel, wenn Familien umziehen und die Kinder dann in einem anderen Bundesland zur Schule gehen sollen.

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