Schulprobleme: Lieber mit dem Lehrer direkt reden

Florian ist 17 Jahre alt, geht in die elfte Klasse und ist Schülersprecher am Gymnasium Nottuln.

Hast du das Gefühl, eine bessere Note verdient zu haben. Oder glaubst du, dass dein Klassenlehrer dich irgendwie auf dem Kieker hat? Hast du deswegen Frust, Frust und nochmal Frust?

Bei vielen Schülern hat sich gegen Ende des Schuljahrs eine Menge Ärger angesammelt. Da könnte es helfen, mit dem Lehrer oder der Lehrerin zu reden und deine Meinung zu sagen.

Schüler können ruhig auch mal die Lehrer kritisieren, findet Florian Thiel. Und er kann auch die Tipps geben, wie man das am besten anstellt. Florian ist 17 Jahre alt, geht in die elfte Klasse und ist Schülersprecher am Gymnasium Nottuln. Die Stadt liegt in Nordrhein-Westfalen.

Darf man Lehrern überhaupt seine Meinung sagen?

Florian: "Natürlich! Es gibt sogar Lehrer, die sich das selbst wünschen und zum Beispiel nach einer Unterrichtseinheit Bewertungszettel an die Schüler verteilen oder sie fragen, ob die Klasse Lust auf ein bestimmtes Thema hat."

Wann passt es am besten, bei Problemen mit einem Lehrer zu reden?

Florian: "Wenn ein Lehrer vor der Klasse steht und sich in Rage redet, bringt es in der Regel nichts, was zu sagen. Da würde ich den Lehrer besser alleine in der Pause ansprechen. Wenn das öfter vorkommt, kann man den Schülersprecher oder den Beratungs- oder Vertrauenslehrer einschalten. Da findet man meistens eine friedliche Lösung."

Vielleicht traut man sich nicht, seinen Lehrer anzusprechen. Kann man auch eine Mail oder einen Brief schreiben?

Florian: "Ich finde das persönliche Gespräch besser. Wenn man sich als jüngerer Schüler nicht traut, seine Lehrer anzusprechen, kann man auch zur Schülervertretung gehen und darum bitten, dass einer mitkommt. Die Schülersprecher sind ja meistens älter. Wenn man sich offiziell über eine ungerechte Note bei der Schulleitung beschweren möchte, muss man das übrigens schriftlich begründen."

Gut zu wissen: Tipps für den Umgang mit Lehrern

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