Schnee und Eis: Winterreifen an die Autos

Schliddern macht Spaß - im Auto ist es aber gefährlich. Deswegen sind Winterreifen jetzt Pflicht.

Eis und Schnee auf den Straßen, und die Autos stauen sich kilometerweit. Wenn es draußen so verschneit ist wie gerade in vielen Gegenden bei uns, dann würde man am liebsten auf Skiern oder Schlitten durch die Gegend düsen - und nicht mit dem Auto.

Doch ist dein Papa schon mal zum Einkaufen gerodelt? Oder deine Mama auf Skiern zur Arbeit gefahren?

Damit man auch bei Schnee und Eis mit dem Auto fahren kann, gibt es Winterreifen. Die sind ab Samstag in ganz Deutschland Pflicht: Wenn man bei Schnee, Eis und Matsch ohne Winterreifen fährt, muss man Geld zahlen. Doch was sind eigentlich Winterreifen?

Wer im Winter schon mal in Schuhen mit glatten Sohlen unterwegs war, kennt das: Man rutscht leicht aus. Deswegen zieht man Stiefel mit dicken Sohlen an. Oft haben diese Sohlen ein Muster, das sich in den Schnee gräbt. Bei den Winterreifen ist es ähnlich: "Winterreifen sind nicht so glatt wie Sommerreifen und beißen sich stärker in Schnee, Matsch oder Eis hinein", erklärt Experte Maximilian Maurer vom Autoclub ADAC. So rutschen die Reifen nicht mehr so und der Fahrer kann das Auto besser steuern.

Früher sahen Winterreifen noch oft aus wie die Reifen eines Traktors: mit tiefen Rillen und richtig dickem Gummi. Inzwischen wurden die Winterreifen weiterentwickelt. Material und Oberfläche sind nun so gemacht, dass zum Beispiel möglichst wenig Schnee in den Rillen kleben bleibt. Die speziellen Einkerbungen sind so fein, dass man sie mit bloßem Auge fast nicht sieht. Meist sind Winterreifen mit einer Schneeflocke oder drei Bergspitzen gekennzeichnet. Das bedeutet, dass man sie im Winter benutzen soll.

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