Schlimmes Erdbeben in Neuseeland

Hier hat es heftig gebebt. Dieses Haus in Neuseeland ist fast komplett zerstört worden.

Häuser sind eingestürzt und in den Straßen gibt es Riesen-Risse: In Neuseeland hat es am Dienstag ein schweres Erdbeben gegeben. Neuseeland liegt südöstlich von Australien, von uns aus gesehen auf der anderen Seite der Erdkugel.

Das Erdbeben traf vor allem eine große Stadt des Landes: Christchurch. Und das in der Mittagszeit, als viele Leute in den Büros, Kaufhäusern und Restaurants waren. Viele Wände krachten zusammen. Außerdem brachen Wasserrohre auseinander und überfluteten mehrere Straßen.

Zahlreiche Menschen wurden verletzt, es gab auch Tote. Außerdem konnten mehrere Leute nicht rechtzeitig aus den Häusern fliehen. Sie waren nach dem Beben erst einmal unter den Trümmern eingeschlossen. Polizisten und Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Menschen zu retten. Sie halfen zum Beispiel Leuten, die weiter oben in Gebäuden festsaßen und nicht herunterkamen, weil die Treppenhäuser eingestürzt waren.

Auch nach dem großen Beben wackelte der Boden immer wieder. "Wenn ich hier auf der Couch sitze oder so wie jetzt halb auf dem Bett sitze und es wackelt, dann wackelt eben alles", erzählte eine Frau einer Reporterin. "So, als wenn sich jemand hinter Ihr Bett stellt und so richtig schön dran rumwackeln will."

In Neuseeland kommen Erdbeben häufiger vor als zum Beispiel bei uns. Das liegt daran, dass der Inselstaat in einer Gegend liegt, wo in der Tiefe riesige Erdplatten gegeneinanderstoßen. Und dann kann es passieren, dass auch der Boden darüber wackelt - ein Erdbeben. In diesem Fall war es sogar ziemlich dicht an Christchurch dran. Deshalb traf es die Stadt besonders heftig.

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