Schlimmes Erdbeben in Japan - Riesige Flutwelle schwappt über die Küste

Die Wucht der Zerstörung kann gewaltig und rasant schnell sein.

Erst wackelte die Erde, dann schwappte eine riesige Flutwelle über die Küste: In Japan gab es am Freitag ein sehr starkes Erdbeben. Der Erschütterung folgte eine meterhohe Welle, die Schiffe, Häuser und Autos mit sich riss.

So eine Flutwelle heißt Tsunami - und es wurde zunächst befürchtet, dass sie auch noch andere Länder erreichen könnte. In vielen Gegenden stürzten Häuser ein, es gab Brände und Menschen starben.

Das Erdbeben in Japan soll eines der schwersten Beben sein, die den Inselstaat je heimgesucht haben. Auch in den Stunden nach dem heftigen Erdstoß kam die Erde nicht zur Ruhe. "Es wackelt hier seit drei Stunden", erzählte ein Mann aus der Stadt Yokohama.

In Japan messen Fachleute jedes Jahr viele Erschütterungen, denn das Land liegt an einer besonders empfindlichen Stelle der Erde. Dort stoßen drei riesige Erdplatten aneinander. Sie verschieben und verkanten sich, dann kommt es zu einem See- bzw einem Erdbeben. Die Menschen dort haben gelernt, mit den Erschütterungen zu leben: Regelmäßig üben sie, was im Notfall zu tun ist. Die meisten Beben in Japan sind übrigens nicht so stark, nur selten gibt es größere Schäden.

Doch am Freitag war das leider anders: Die riesige Stadt Tokio - die Hauptstadt des Landes - war zum Beispiel lahmgelegt. U-Bahn und Züge fuhren nicht, hieß es in Berichten im Fernsehen. Telefone funktionierten teilweise nicht. Viele Leute trugen Helme, weil sie Angst hatten, dass Trümmer von den Gebäuden stürzen könnten.

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