Schallplatten-Musik: Von der Rille ins Ohr

DJ Amac Garbe mag Vinyl, also Schallplatten.

Wenn du dir eine Schallplatte mal genau anschaust, erkennst du viele kleine Rillen. Die sind wie eine feine Spirale in die Plastik-Scheibe gepresst.

In diesen kleinen Rillen sind - für unsere Augen nicht zu erkennen - viele klitzekleine Wellen und Unebenheiten. So sind in diesen winzigen Hügeln und Tälern die Geräusche auf der Schallplatte gespeichert.

Wenn du den Tonabnehmer des Plattenspielers auf die Schallplatte legst, legt sich die winzige Nadel des Tonabnehmers in eine der Rillen. Dreht sich die Platte, fährt die Nadel über die Höhen und Tiefen der Rille und überträgt so die Töne zum Plattenspieler.

Weil selbst Staubkörner im Vergleich zu den Rillen der Schallplatte riesig sind, müssen die Platten vor dem Auflegen blitzeblank geputzt sein. Denn sonst springt der Tonabnehmer aus seiner Rille heraus und in eine andere hinein. Und dann ist es mit dem Musikgenuss vorbei.

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