Schadenfreude - die andere Seite der Freude

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"Ätsch!" Schadenfreude auch beim Fußball: Hier freut sich ein brasilianischer Fan über ein Tor gegen die Türkei.

Manchmal erwischt man sich bei gemeinen Gedanken: Da freut man sich zum Beispiel, wenn einem anderen ein Missgeschick passiert. Dieses Gefühl ist meist Schadenfreude.

„Es ist die andere Seite der Freude“, erklärt eine Expertin.

Man freut sich zum Beispiel insgeheim, dass zwei Mitschüler Streit haben, die einen vorher nicht mitspielen lassen wollten. Experten sagen: Schadenfreude kommt daher, dass man bei sich selbst einen Mangel sieht - vielleicht wäre man selbst gerne mit den beiden befreundet. Manchmal bekommt man aber auch ein schlechtes Gewissen, weil man Schadenfreude empfunden hat.

„Menschen, die sehr zufrieden sind, empfinden weniger Schadenfreude als Menschen, die meinen, dass sie zu kurz kommen“, erklärt eine Fachfrau. Deshalb sollte man gut für sich selbst sorgen, rät sie. Man kann sich zum Beispiel fragen, mit welchen Menschen man sich besonders wohlfühlt.

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