Mit Zeichenkombinationen drücken Internetnutzer ihre Gefühle aus

Sag’s mit einem Smiley

Schreib mir, was du fühlst: Smileys sollen zeigen, wie du das meinst, was du schreibst.

Beim Surfen im Internet ist dir sicherlich schon einmal ein Smiley (gesprochen Smeilie) über den Weg gelaufen. Immerhin sind die lachenden, weinenden und zwinkernden Gesichter aus dem weltweiten Datennetz nicht mehr wegzudenken. Wir erklärem, wann man sie benutzt und was sie bedeuten.

Das Wort Smiley leitet sich aus dem Englischen (to smile = lächeln) ab. Daraus erklärt sich auch die Aufgabe der kleinen Gesichter: Smileys sind dazu gedacht, deine Gefühle auszudrücken, wenn du im Internet einen Text schreibst. Immerhin kannst du deinen Freunden beim Tippen ja nicht mit einem Lächeln oder einem finsteren Blick sagen, wie du etwas meinst. Das übernimmt dann der Smiley.

Viele Internetnutzer nennen schon Zeichenfolgen wie :-) Smiley. Das ist auch nicht ganz falsch. Bei den Profis heißen sie allerdings „Emoticons“. Erst, wenn ein Computerprogramm diese Zeichen in eine Grafik verwandelt, reden diese Experten von echten Smileys. Etwa wenn

aus :-) ein wird.

Normalen Internetnutzer ist diese Unterscheidung zwischen Emoticons und Smileys aber meist zu kompliziert. Daher sagen sie auch schon zu den einfachen Zeichenfolgen Smiley.

Zu den am häufigsten benutzten Smileys gehören:

:-) Lachendes Gesicht, Ausdruck von Freude

;-) Zwinkern, bedeutet in etwa „Nimm’s nicht so ernst“

:-D Lautes Lachen, dich anlachend

:-( Trauriges Gesicht, Ausdruck von Ärger oder Enttäuschung

:-P Zunge rausstrecken

:-o Erstauntes Gesicht

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Schaust du dich im Internet mal ein wenig um, wird dir auffallen, dass es dort unzählige Gesichter gibt. Auf der Internetseite Blinde Kuh gibt es etwa ein Smiley-Programm zum Herunterladen. Damit hast du dann einen Überblick, welche Gefühle du mit einem Zeichen-Gesicht ausdrücken kannst:

www.blinde-kuh.de/smiley/programm.html

Von Marie Klement

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