Rote Pandabären beziehen Außengehege im Dortmunder Zoo

Die beiden Panda-Geschwister erkunden im Dortmunder Zoo zum ersten Mal das Außengehege und fressen Bambus.

Die beiden Roten Pandas sitzen in einem Baum und knabbern genüsslich an einem Bambuszweig. Zufrieden sehen sie aus. Dabei hatten die beiden einen schweren Start ins Leben: Ihre Mutter starb kurz nach der Geburt.

Ihr Vater wollte - wie alle Roten Pandamännchen - nichts von seinem Nachwuchs wissen. Nach neun Monaten scheint das nun alles vergessen. Am Freitag bezogen die beiden kleinen Bären aus dem Dortmunder Zoo ihr neues Außengehege. Dort können sie sich jetzt in der Frühlingssonne vergnügen.

"Die genießen es hier draußen und spielen oft auf der grünen Wiese," erzählt Tierpfleger Frank Grapatin. Er und seine Kollegen päppelten die Bärenkinder - ein Weibchen und ein Männchen - mit Milchersatz und Obst auf. Mittlerweile werden die Pandas zweimal am Tag gefüttert. Aber obwohl sie zutraulich aus der Hand fressen, sind die beiden keine Kuscheltiere. Sie haben scharfe Krallen und können auch beißen. Eines fehlt den beiden jetzt aber noch: ein Name! Getauft werden sollen sie allerdings erst im September.

Übrigens: Rote Pandabären sind trotz des ähnlichen Namens nicht mit den schwarz-weißen Großen Pandas verwandt. Sie haben ein rötliches Fell und sehen eher aus wie ein Waschbär.

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