Rosenmontag: Höhepunkt der närrischen Zeit

Bei den Karnevalszügen fliegen die "Kamelle": Manch einer benutzt Schirm oder Mütze, um möglichst viel von den süßen Leckereien zu ergattern

Bunt geschmückte Karnevalswagen fahren durch die Straßen. Und von ihnen herunter werfen fröhliche Fastnachter bunte Konfetti und jede Menge Süßigkeiten: die "Kamelle".

An den Straßenrändern stehen Tausende Menschen und rufen zum Beispiel "Helau!" oder "Alaaf". So geht es am Montag etwa in Karnevals-Hochburgen wie Köln und Düsseldorf oder auch in Mainz zu. Es ist nämlich Rosenmontag.

Der Rosenmontag ist der absolute Höhepunkt der närrischen Zeit! Aber woher hat der Karnevalstag seinen Namen? Darüber sind sich Fachleute nicht einig. Manche meinen, "Rosen" im Wort komme von rasen, toben oder tollen.

Viele vermuten aber, dass der Rosenmontag vom Rosensonntag abgeleitet ist. Und der hat seinen Namen vielleicht, weil der Papst früher an einem Sonntag eine goldene Rose weihte. Die wurde unter anderem feierlich durch Rom in Italien getragen. Das erste Mal wahrscheinlich vor fast 1000 Jahren.

Manche sagen auch, der Name Rosensonntag stammt daher, dass Priester an dem Tag rosafarbene Gewänder trugen. Vor rund 400 Jahren wurde der Rosensonntag auch in Köln gefeiert. Um das Jahr 1830 soll hier in der Stadt dann der Rosenmontag mit den Rosenmontagsumzügen daraus geworden sein.

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