Ritterburgen waren aus Holz

Wenn Ritter keine Steine schleppen wollten, bauten sie ihre Burgen aus Holz.

Wusstest du, dass viele Burgen im Mittelalter gar nicht aus Stein waren? Sie waren aus Holz. Das lag vor allem daran, dass es teuer und aufwendig war, eine Steinburg zu bauen. Man musste die Steine mühsam heranschleppen.

Es ging schneller, eine Holzburg zu errichten. Und das war wichtig: Wenn ein Ritter neues Land erobert hatte, musste er zum Beispiel schnell zeigen, dass er jetzt der neue Herr war. Die Holzburgen hatten einen witzigen Namen: Motten. Das kommt aus dem Französischen und heißt auf Deutsch so viel wie Turmhügelburg. Denn für diese Burgen wurde ein Erdhügel geschaufelt, auf dem der Turm gebaut wurde. Rundherum lagen meist ein Graben und ein Wall.

Natürlich waren die Motten nicht so haltbar wie Steinburgen und konnten zum Beispiel schnell abbrennen. Deswegen gibt es auch heute kaum noch Spuren von ihnen.

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