Ritter: Kämpfer auf Pferden

Attackeee! Ein paar Leute in Ritterkostümen spielen eine Schlacht nach.

Furchtlos, stark und abenteuerlustig - wie richtige Helden eben! So stellen wir uns Ritter heute vor. Ritter verteidigten auf dem Schlachtfeld ihre Herren und bewiesen auf Turnieren ihr Geschick. Und das alles oft auf dem Pferd - denn das Wort Ritter kommt von Reiter.

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In ihrer Ausbildung zum Ritter lernten Jungs unter anderem, wie sie zu Pferde kämpfen sollten. Das waren meistens Söhne von Adligen. Die Ausbildung fingen sie schon mit etwa sieben Jahren an - und sie dauerte ganz schön lang. Mit etwa zwölf Jahren oder später wurden sie zum Knappen ernannt und mussten einem Ritter dienen. Erst mit ungefähr 21 Jahren wurden sie dann selbst zum Ritter geschlagen.

Klingt spannend? Nun, ein Ritterleben hatte auch dunkle Seiten: Im Kampf konnten sie schwer verletzt oder getötet werden. Manche von ihnen bekamen auch unter den schweren Rüstungen einen Hitzschlag und starben. Ritter benahmen sich auch längst nicht immer wie Ehrenmänner. Viele plünderten auf ihren Feldzügen zum Beispiel Dörfer oder Klöster und hinterließen Verwüstungen.

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