Snowdecks, Airboards und Snowtubes liegen voll im Trend – Doch was genau ist das eigentlich?

Mit dem Reifen auf die Piste

Spaß im Schnee: Auf einem Reifen geht es die Piste hinab.

Hast du schon einmal was von Snowdecks gehört? Oder von Snowtubes und Airboards? Gesehen hast du sie sicherlich schon mal, auch wenn dir die englischen Begriffe erst einmal nichts sagen. Denn Snowdecks, Snowtubes und Airboards sind nichts anderes als Wintersportgeräte, die ein wenig aufgemöbelt und umbenannt wurden, um daraus einen neuen Trend zu machen.

Wirklich neu sind sie tatsächlich nicht. Die meisten Sportgeräte kennst du nämlich aus dem Sommer: Skateboards, Fahrräder, Luftmatratzen und Surfbretter werden einfach an das kalte Wetter und den rutschigen Schnee angepasst und mit auf die Piste genommen.

Der eigentliche Trend ist also, sein Sommersportgerät wintertauglich zu machen. Wie etwa beim Snowbike (gesprochen: Snobeik, deutsch: Schneefahrrad). Das hat einen Rahmen, Lenker und Sattel – wie jedes herkömmliche Fahrrad auch. Damit es auf der Piste richtig zur Sache gehen kann, hat das Snowbike Skier anstatt Reifen – vorne einen und hinten zwei. Streng genommen ist es damit eigentlich ein Dreirad und dadurch schon für kleine Kinder geeignet.

Skier statt Rollen

Aus dem Skateboard wird im Winter unterdessen ein Snowdeck (gesprochen: Snodeck, deutsch: Schneeplatte). Das hat anstatt der Rollen ebenfalls eine Art Ski und eignet sich damit super für Einsätze bei Schnee und Eis.

Genau dasselbe gilt auch für Airboards (gesprochen: Ärbords, deutsch: Luftbretter). Das sind – wie der Name schon verrät – mit Luft gefüllte Bretter, auf die man sich drauf legt. Wie beim Wellenreiten auf ein Surfbrett.

Ein weiterer, äußerst beliebter Zeitvertreib auf den Pisten ist Rodeln. Das kannst du natürlich mit einem ganz normalen Schlitten tun. Immer öfter sieht man aber auch Snowtubes (gesprochen: Snotjubs, deutsch: Schneeröhre), luftgefüllte Schläuche, die sich bei der Abfahrt um die eigene Achse drehen. Von Form und Material her erinnern sie an Schwimmreifen – und tatsächlich: Wer keinen Snowtube hat, kann auch einen alten Autoreifen nehmen.

Sowieso kannst du, wenn du einen neuen Wintertrend setzen willst, einfach mal im Keller oder in der Garage nachschauen, welche Sportgeräte du dort findest und ob du sie im Winter umbauen kannst.

Von Marie Klement

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