Raumfahrer überstehen schwierigen Einsatz

Astronaut Garrett Reisman steigt aus, bevor er mit dem Außeneinsatz an der ISS beginnt. Foto: EPA/NASA T.V.

Es gab Pannen und der Einsatz dauerte etwas länger. Aber am Ende hat doch alles einigermaßen gut geklappt: Zwei Astronauten der Raumfähre "Atlantis" haben an der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet.

Sie brachten unter anderem eine neue Antenne und eine neue Plattform für Ersatzteile an. Doch dabei lief einiges schief: Die Astronauten bastelten gerade an der Antenne herum, als der Strom ausfiel. Wichtige Videokameras bekamen plötzlich keinen Strom mehr. Deswegen mussten die Astronauten erst einmal eine Pause einlegen.

Später hatten die beiden Männer Probleme beim Anbringen der Antenne. So wollte sich zum Beispiel zunächst ein Antennen- Kabel einfach nicht anschließen lassen. Das gelang schließlich, dauerte aber länger als geplant. Insgesamt dauerte der Außeneinsatz an der ISS knapp siebeneinhalb Stunden.

Während dieser Mission der "Atlantis" sind noch zwei weitere Außeneinsätze geplant. Die Raumfähre ist wohl zum letzten Mal im Weltall unterwegs. Nach dieser Reise soll sie aussortiert werden, weil sie zu alt ist. Auch die anderen beiden US-Raumfähren sollen ab November nicht mehr starten. Sie heißen "Discovery" und "Endeavour".

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