Rauch, Zisch, Blubber: 2011 ist Jahr der Chemie

Guck mal was da blubbert... zwei Mädchen betrachten ein Gemisch in einem Chemielabor.

Wenn es raucht, zischt und blubbert, erinnert das viele an den Chemiesaal in der Schule. Dort sollen die Lehrer euch klarmachen, wie viele Stoffe sich zusammensetzen und wie sie miteinander reagieren.

Wer keinen Spaß an dem schwierigen Fach hat, dem kann es leicht das Zeugnis versauen. Chemie ist aber längst nicht nur in der Schule ein Thema. Chemie gehört zu unserem Alltag. Und viele meinen, dass sie auch für ein gutes Leben in der Zukunft sehr wichtig ist. Deswegen haben die Vereinten Nationen 2011 zum "Internationalen Jahr der Chemie" ausgerufen. Zu den Vereinten Nationen gehören fast alle Länder der Welt. An diesem Donnerstag und Freitag wollen sie in Paris in Frankreich das Jahr der Chemie mit einer großen Feier eröffnen.

Auch in Deutschland sind in den kommenden Monaten viele Veranstaltungen geplant. Das Jahr soll auch an die Wissenschaftlerin Marie Curie aus Frankreich erinnern. Sie erhielt vor hundert Jahren als erste Frau den Nobelpreis für Chemie. Das ist eine sehr wichtige Auszeichnung. Marie Curie entdeckte unter anderem das chemische Element Radium.

Chemie ist mit der Zeit immer wichtiger geworden. Ohne Chemie könnte man zum Beispiel nicht die vielen Farben für alle möglichen Dinge herstellen, und auch kein Plastik. Ohne das aus Erdöl gewonnene Benzin kämen Millionen Autos nicht vom Fleck. Auch Medikamente werden aus Chemikalien gemixt - genau wie Kunstdünger, der Getreide schneller wachsen lässt.

Mit Chemie lässt sich viel Geld machen. Kein Wunder, dass es der chemischen Industrie gut geht. Sie produziert aber nicht nur nützliche Dinge. Vieles ist auch für Menschen gefährlich. Zum Beispiel giftige Gase oder Sprengstoff.

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