Putzen, satteln, reiten: So sind Ferien auf dem Reiterhof

"Das gehört zu mir!" - Während ihrer Reitferien kümmerte sich Luisa um "Maple"

Mmh - frische, duftende Seeluft weht mir ins Gesicht. Das Galoppieren am Strand macht richtig Spaß. Die Hufen des Pferdes vor mir wirbeln den Sand auf. Auch im Schritttempo wird niemandem langweilig: Wir reiten durchs Meerwasser. Toll!

Ich heiße Luisa, bin zwölf Jahre alt und war in den Ferien auf einem Ponyhof in Norddeich. Das liegt ganz im Norden Deutschlands an der Nordseeküste.

Auf dem Reiterhof dreht sich alles um Ponys. Es gibt Welsh-Ponys, Shetland-Ponys und Haflinger. Du reitest zweimal am Tag. Außerdem bringen zum Beispiel Wettbewerbe im Putzen oder ein Ritt ohne Sattel zur Koppel Abwechslung.

Ich reise wie alle anderen am Samstag an. Nachdem jeder seinen Koffer ausgepackt hat, steht das Vorreiten an. Die Ferienkinder werden in verschiedene Gruppen eingeteilt - je nachdem, was sie können und wie alt sie sind. Die Gruppen haben Tiernamen wie "Dachs" oder "Elefant". Besonders toll finde ich: Man bekommt sein eigenes Pflegepony, mit dem man kuscheln und tolle Abenteuer erleben kann.

Morgens werden wir um acht Uhr von den Zimmerhelferinnen geweckt. Sie sind die ganze Woche für uns da. Zum Frühstück gibt es Müsli, Brötchen und Marmelade, dann geht es erst mal ab zu den Pferden! Von den Weiden holen, putzen, satteln und alles, was dazugehört. Dann geht es ins Gelände. An Feldern vorbeigaloppieren - das macht Spaß! Andere haben in der Zeit eine Reitstunde.

Lecker - jetzt gibt es Mittagessen. In der Mittagspause können wir tun, was wir wollen! Lesen, in der Strohhöhle toben oder Tischfußball spielen. Danach ist noch mal Reiten angesagt. Und später dann Abendessen.

Und jetzt? "Abendprogramm", ruft eine der Zimmerhelferinnen. Es geht los: Die "Maxis", die etwas Jüngeren, fahren heute an den Strand. Und die "Twens", die etwas Älteren, spielen im Garten. Nachtruhe ist um 22 Uhr. So kann man am nächsten Morgen mit voller Power durchstarten!

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