Pupse von Maden sollen Wunden heilen

Wenn keine Medizin mehr hilft, sind Fliegenmaden oft die letzte Rettung.

Es klingt erst einmal ziemlich eklig, aber es soll helfen: Bestimmte kleine Fliegenmaden können Wunden säubern, die sonst vielleicht nicht heilen würden.

Das tun die Viecher unter anderem, indem sie totes und krankes Gewebe fressen. Wissenschaftler in Singapur in Asien erforschen jetzt, ob auch die Pupse der Maden eingefangen und genutzt werden können.

Wenn die Maden pupsen, dann wachsen bestimmte Bakterien schlechter. Und diese Bakterien verhindern, dass Wunden schnell heilen. Die Forscher überlegen, ob sie aus dem Wirkstoff der Maden ein Spray herstellen können. Dann müssten die Patienten keine Maden mehr auf die Wunden gesetzt bekommen. Das würden viele bestimmt weniger eklig finden.

Übrigens ist die Madentherapie eigentlich uralt: Die Ureinwohner Australiens haben unter anderem schon damit geheilt.

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