Puppen basteln für den Sandmann-Film

Puppen basteln für den Sandmann-Film: Dort wo im Menschenkörper etwa Knochen und Gelenke sind, haben die Püppchen Drähte und Scharniere aus Metall.

Das sind ja Puppen! Wer bei den Dreharbeiten zum Sandmann-Film hinter die Kulissen schauen durfte, konnte eine Überraschung erleben.

Denn die Gestalten für die Kinogeschichte wurden nicht am Computer gemacht. Stattdessen bastelten Puppenbauer die Figuren.

Und die haben es in sich: Dort wo im Menschenkörper etwa Knochen und Gelenke sind, haben die Püppchen Drähte und Scharniere aus Metall. Damit man ihre Arme, Beine und Finger bewegen kann.

Wie das geht? Um die Körper anzufertigen, gossen die Handwerker flüssigen Kunststoff in Formen. Dann wurden die Drähte hineingelegt. Trocknen lassen - fertig sind die Puppen. Die kleinsten sind vier Zentimeter groß, die größten etwa 40 Zentimeter.

Aber das Filmteam brauchte noch viel mehr Material aus der Werkstatt: etwa viele verschiedene Lippen-Teile zum Wechseln. Denn die Figuren sollten ja auch sprechen können! Wenn der Sandmann, der kleine Junge Miko oder das Schlafschaf Nepomuk etwas erzählen, mussten die Filmleute immer wieder ihre Münder austauschen - oder sogar das ganze Gesicht. Mal sollten die Figuren schließlich lächeln, und mal sollten sie zum Beispiel erstaunt gucken.

Außerdem brauchten die Püppchen natürlich noch etwas zum Anziehen. Ihre Kleidung wurde in einer eigenen Film-Schneiderei genäht. Und wenn die Sachen mal verknittert waren, kam ein winziges Bügeleisen zum Einsatz.

Kommentare