Profi-Gequatsche: Der Mannschaftsgeist

Vor einem Spiel stehen die Spielerinnen gebückt in einem Kreis, sie schwören sich ein.

Geister gibt es nicht. Im Fußball ist aber immer wieder von einem bestimmten die Rede: dem Mannschaftsgeist.

Das Spiel fängt gleich an. Die Spieler einer Mannschaft stehen gebückt in einem Kreis. Ihre Arme haben sie um die Schultern ihrer Nachbarn geschlungen. Einer von ihnen redet auf seine Kollegen ein, manche von ihnen haben die Augen geschlossen. Es sieht geheimnisvoll aus.

Es ist eine Beschwörung, die dort stattfindet. Denn alle hoffen darauf, dass sie gleich den sagenumwobenen Mannschaftsgeist fühlen. Viele Legenden ranken sich um ihn. Manche sagen: Wer ihn auf seiner Seite hat, kann als Team jeden Gegner schlagen, auch wenn der noch so überlegen ist.

Dank ihm können Spieler plötzlich noch laufen, obwohl sie schon längst völlig K.o. sind. Und der Mannschaftsgeist bewirkt, dass eine Mannschaft nicht aufgibt, obwohl sie weit zurückliegt. Das werden dir viele bestätigen, die in einem Team spielen oder gespielt haben. Egal in welcher Sportart. Denn dieser Geist spielt zum Beispiel auch im Handball, Eishockey und Volleyball eine Rolle.

An den Mannschaftsgeist sollen möglichst alle Spieler eines Teams glauben und sie sollen alles für ein gemeinsames Ziel tun. Sie müssen bereit sein, sich gegenseitig zu helfen, auch wenn einem mal ein Fehler passiert.

Auch wenn man den Geist selbst nicht sehen kann, lässt sich manchmal erkennen, ob er bei einem Team mitspielt. Zum Beispiel wenn ein Stürmer bei einer guten Möglichkeit nicht selbst auf das Tor schießt, sondern lieber auf den besser postierten Nebenmann passt. Der Angreifer verzichtet auf das Erfolgserlebnis und überlässt es seinem Kollegen. Da muss der Mannschaftsgeist im Spiel sein!

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