Plastiktüten sind nun in Italien verboten

So viele Plastiktüten wird man in Italien jetzt nicht mehr sehen.

Plastiktüten sind praktisch - etwa beim Einkaufen. Aber sie machen auch viel Dreck. Wenn sie als Müll verbrannt werden, entstehen umweltschädliche Gase. Bis die Plastikbeutel von selbst zerfallen, dauert es mehrere hundert Jahre.

Außerdem wird viel wertvolles Öl gebraucht, um Plastik herzustellen. Deshalb sind solche Plastiktüten in Italien seit Neujahr verboten. Erlaubt sind noch Stoffbeutel oder Tüten, die sich in der Natur recht schnell auflösen. "Das ist wie bei Pizza - wenn sie alt wird, zerbröselt sie", erzählt ein Wissenschaftler über die neuen Biotüten.

Plastiktüten waren bisher in Italien besonders beliebt. Experten schätzen, dass alle Italiener bisher im Jahr zusammen 200 000 Tonnen Plastiktüten hin- und hertrugen. So schwer sind etwa 2000 kleine Blauwale.

Viele finden das Verbot sinnvoll. Manche stöhnen aber auch, Firmen zum Beispiel, die neue teure Maschinen kaufen müssen, um die Biotüten herzustellen. Außerdem sind diese Beutel teurer als normale Plastiktüten.

Kommentare