Pferde frieren nicht so schnell

Autsch! Der Biss von einem anderen Pferd kann auch ganz schön weh tun.

Pferde frieren nicht so schnell wie wir Menschen, das hängt mit ihrem Fell zusammen. Friert ein Pferd sehr, dann zittert es. Pferde können sich auch erkälten, sie husten dann. Und manchmal läuft ihnen auch richtig der Schleim aus den Nasenlöchern.

Manche Menschen denken, dass es im Winter im Stall viel zu kalt ist und machen alle Türen und Fenster zu. Den Pferden tun sie damit aber meistens keinen Gefallen. Denn wenn alles geschlossen ist, wird die Luft im Stall schnell schlecht. Die Pferde müssen die schlechte Luft dann einatmen und das tut ihren Atemwegen nicht gut. Auf Dauer können sie davon sogar krank werden.

Im Herbst und Winter scheren manche Leute ihre Reitpferde. Das bedeutet, dass den Tieren das Fell ganz oder teilweise abrasiert wird. Solche Pferde müssen dann eingedeckt werden, damit sie nicht frieren. Sie müssen bis zum Frühlingsanfang immer eine Decke tragen - außer natürlich beim Reiten. Pferde werden geschoren, weil es ihnen sonst mit ihrem dicken Winterfell beim Reiten viel zu warm werden würde.

Bei schönem Wetter fühlen sich Pferde am wohlsten auf der Weide, und zwar gemeinsam mit anderen Pferden. Dort können sie tun, was sie gerne mögen: zum Beispiel laufen, fressen, spielen oder dösen. Leider können sie sich auf der Weide auch verletzen - das kommt sogar recht häufig vor. So können sie sich gegenseitig treten oder am Zaun hängen bleiben. Meistens sind die Verletzungen aber nicht so schlimm.

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