Personenschutz bei der Polizei - eine knallharte Auslese

Schießtraining gehört zur Ausbildung eines Personenschützers

Zum Personenschutz schafft es nicht jeder. Ungefähr die Hälfte aller Bewerber für den Personenschutz schafft den Einstellungstest nicht. Das erzählt Jochen Möller, der Leiter des Personenschutzes bei der Polizei in Niedersachsen. Oft seien die Bewerber nicht sportlich genug, sagt er.

Wer Personenschützer bei der Polizei in Niedersachsen werden will, muss schon voll ausgebildeter Polizeibeamter sein. Dann gilt es, noch einen schwierigen Test zu bestehen. Darin muss man beweisen, wie sportlich man ist.

Außerdem gibt es einen Schießtest und einen Fahrtest. Damit nicht genug: Der Bewerber muss auch noch zeigen, dass er ein gutes Gedächtnis hat. Hat er diese Tests alle bestanden, lädt Jochen Möller ihn zum Gespräch ein. Es geht um Fragen wie: Warum will jemand Personenschützer werden? Oder: Kann der Bewerber im Team arbeiten?

Und auch das war noch nicht die letzte Hürde. Am Schluss des Prüfungsmarathons steht eine Untersuchung beim Arzt an. Erst, wenn der Mediziner sagt: "Dieser Bewerber ist rundum geeignet" - erst dann wird er bei der Polizei in Niedersachsen als Personenschützer eingesetzt.

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