Der Papst hat an Ostern viel zu tun

Papst Benedikt XVI. hat zu Ostern einiges auf dem Zettel.

Ausschlafen, Spaziergänge und leckere Sachen essen: Für viele ist Ostern wie ein kleiner Urlaub, in dem sie sich entspannen können.

Für den Papst ist das Fest nicht so erholsam. Der Chef der katholischen Kirche hat rund um Ostern nämlich richtig viel zu tun.

Denn für Christen ist Ostern das wichtigste Fest im Jahr. In der Bibel steht, dass Jesus Christus vor etwa 2000 Jahren starb und dann vom Tod auferstanden ist. Und Christen überall auf der Welt feiern diese Botschaft.

Für den Papst heißt das auch, er hat jede Menge Aufgaben. Am Donnerstag vor Ostern etwa wäscht er immer zwölf Männern die Füße. Damit will er zeigen: Der oberste Mann der Kirche übernimmt auch einfache Arbeiten. Die Bibel erzählt, dass auch Jesus, der Sohn Gottes, seinen Freunden die Füße säuberte. Und zwar vor dem letzten gemeinsamen Essen vor seinem Tod. Dadurch wollte er seinen Freunden beweisen, dass er Respekt vor ihnen hat.

Der Höhepunkt der Feiern in Rom ist dann am Sonntag ein großer Gottesdienst im Petersdom. Das ist eine Kathedrale, in die etwa 20 000 Leute passen. Zum Vergleichen: Im Dom in Köln kommen rund 4000 Menschen unter.

Danach spricht der Papst den Segen "Urbi et Orbi" von einem Balkon des Petersdoms. Unter ihm auf dem Platz lauschen dann Hunderttausende seinen Worten. Außerdem verfolgen meist Millionen Menschen in vielen Ländern das Ganze am Fernseher oder am Radio mit.

Den Papst trägt den Namen Benedikt XVI.(gesprochen: der Sechzehnte) und kommt ursprünglich aus Deutschland. Er lebt und arbeitet im Vatikan, einem kleinen Staat innerhalb der Stadt Rom, der Hauptstadt Italiens.

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