Die Osterinsel hat nichts mit Ostern zu tun

Wer hat sie gebaut? Und wie kamen sie hierher? Auf der Osterinsel stehen geheimnisvolle Steinfiguren.

Auf der Osterinsel feiern die Leute das ganze Jahr Ostern? Und dort wohnt der Osterhase? Alles Quatsch!

Die Insel heißt so, weil sie ein niederländischer Seefahrer an einem Ostersonntag als erster Europäer entdeckt und so genannt hat. Die Insel liegt einsam im Pazifischen Ozean, zwischen Südamerika und Australien. Sie gehört zum südamerikanischen Land Chile.

Es war am 5. April 1722, also vor fast 300 Jahren. Damals staunte der Seemann Jakob Roggeveen nicht schlecht, als er auf die Insel zufuhr. Dort standen riesige Statuen aus Stein, mehrere hundert von ihnen. Und sie stehen immer noch da. Die Inselbewohner nennen sie "Moai". Das heißt so viel wie "Steinfigur". Die Figuren stellen Menschen dar und sehen ziemlich geheimnisvoll aus. Sie sind bis zu zwölf Meter hoch, haben riesige Köpfe mit langen Nasen, langen Ohren und tiefen Augenhöhlen.

Bis heute gibt es viele Rätsel um die "Moai". Haben die Einwohner sie gebaut, um ihre Heimat zu bewachen? Oder wollten sie damit längst verstorbene Häuptlinge ehren? Niemand weiß auch, wie die Leute vor vielleicht Tausend Jahren die schweren Steinfiguren transportierten. Sie wogen bis zu 80 Tonnen, immerhin so viel wie 80 kleinere Autos.

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