Nordkorea: Mächtiger Herrscher und bittere Armut

So schaut die Hauptstadt in Nordkorea aus. Sie heißt Pjöngjang.

Nordkorea ist ein rätselhaftes Land. Die Regierung schottet es weitgehend von der Außenwelt ab. Nur wenige Staaten in der Welt sind mit Nordkorea befreundet. Die Menschen dort dürfen in der Regel nicht frei reisen, nicht einmal im eigenen Land.

Nordkorea wird als Diktatur bezeichnet. Denn hauptsächlich eine einzelne Person, der Machthaber Kim Jong Il, regiert mit strenger Hand. Eine Partei und das mächtige Militär unterstützen ihn dabei.

Das Land im Nordosten von Asien ist stark bewaffnet. Der Machthaber hat eine große Armee, dafür gibt er viel Geld aus. Doch auf der anderen Seite ist es ein sehr armes Land. Die normalen Nordkoreaner feiern eigentlich sehr gerne miteinander Feste und singen, aber sie haben nicht ausreichend zu essen. Deswegen sind schon viele Menschen gestorben. Tausende flohen.

Nordkorea befindet sich auf der koreanischen Halbinsel. Im Norden grenzt das Land an China und Russland, im Süden an Südkorea. Nordkorea und Südkorea gelten als Bruderstaaten, weil ihre Bewohner eigentlich zu einem Volk gehören und die gleiche Sprache sprechen, Koreanisch. Doch beide Staaten sind heute miteinander verfeindet. Vor mehr als 60 Jahren wurde die Halbinsel in zwei Teile getrennt. Später entstanden daraus zwei Staaten mit jeweils eigenen Namen.

Koreaner essen gerne Kimchi, das ist eingelegter Chinakohl. Man kann Kimchi mit Sauerkraut vergleichen. Allerdings wird Kimchi auch gerne sehr scharf gegessen.

Die Sommer in Nordkorea sind normalerweise sehr heiß und feucht. Es gibt eine längere Regenzeit, in der oft große Teile des Landes überschwemmt werden. Die Winter sind sehr kalt und meistens sehr trocken. In den Bergen und wenigen Wäldern leben unter anderem Rothirsche, Wildschweine und Füchse. Aber das Nationaltier ist Chollima. Das ist ein sagenhaftes Pferd, das oft mit Flügeln dargestellt wird.

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