Der neue Harry-Potter-Film - nichts für Angsthasen

Der neue Harry-Potter-Film ist oft gruselig. Aber Harry und Ginny sind verliebt.

Eine gruselige Schlange, ziemlich viel Blut und viel schwarze Magie: Der neue Harry-Potter-Film ist ganz schön unheimlich. Er heißt „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil I“. Ab 18. November kann man ihn bei uns im Kino sehen.

Die große Weltpremiere mit allen Stars feierte er aber schon am Donnerstagabend in London in Großbritannien.

Und um was geht's im neuen Film? Wie auch im Buch ist Harry im Film mittlerweile 16 Jahre alt. Aber die Welt hat sich verändert, seit er ein kleiner Zauberschüler war. Der böse Lord Voldemort ist sehr stark geworden. Er verbreitet überall Angst und Schrecken. Auch die Muggles, so heißen die normalen Menschen ohne Zauberkräfte, merken, dass etwas nicht stimmt.

Infos zum Film und einige Szenen findest du auf der offiziellen Homepage.

Harry muss Lord Voldemort finden und ihn aufhalten. Aber es gibt ein Problem: Voldemort hat seine Seele durch Zauberei in mehrere Stücke geteilt. Damit will er sich unsterblich machen. Denn wenn ein Stück seiner Seele zerstört wird, hat er immer noch welche übrig. Zusammen mit seinen Freunden Hermine und Ron geht Harry auf die Suche nach allen diesen Stücken - damit Voldemort endlich verschwindet und die Welt wieder in Ordnung ist. Ron wird wie immer von Rupert Grint gespielt, die schlaue Hermine von Emma Watson.

Szenen aus dem neuen Film

Szenen aus "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes"

Im Film finden die drei auch ein Stück Seele von Voldemort und zerstören es. Aber es reicht nicht: Voldemort wird immer stärker. Erst im allerletzten Teil wird sich zeigen, ob die guten Zauberer es schaffen ...

Obwohl der Film gruselig und oft traurig ist, gibt es auch Sachen zum Lachen. Zum Beispiel sieht man, dass Harry und Rons Schwester Ginny ziemlich verliebt sind. Einmal küssen sie sich heimlich und werden entdeckt. Und Ron ist eifersüchtig, wenn andere Jungs seine Hermine gut finden.

Weil das siebte und letzte Harry-Potter-Buch so dick ist und darin so viel passiert, wurden daraus zwei Filme gemacht. Der zweite Teil kommt im Sommer 2011 ins Kino.

Riesen Rummel um „Hermine“

Die Stars gingen über einen riesigen roten Teppich ins Kino. Der Platz sah aus wie eine Mini-Welt aus den Harry-Potter-Geschichten: Es gab zwei Tore, die wie Kulissen aus dem Film aussahen.

Überall brannten Fackeln. Unheimlich verkleidete Gestalten liefen herum und gruselten die Fans. So sah es bei der Weltpremiere von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ in London in Großbritannien aus.

Obwohl es kalt war und windig und zwischendurch regnete, waren Hunderte Fans der Zaubergeschichten gekommen. Stundenlang warteten sie an dem Platz mitten in London, wo die Premiere stattfand. Bei einer Premiere wird ein Film zum ersten Mal gezeigt. Selbst die Schauspieler haben den fertigen Film oft vorher noch nicht gesehen.

Viele Leute guckten am Donnerstagabend besonders auf EmmaWatson. Sie spielt in den Filmen die kluge Hermine. Als Emma zum ersten Mal als Hermine vor der Kamera stand, war sie noch ein junges Mädchen. Heute ist Emma 20 Jahre alt - und auch in ihrer Heimat England ein richtiger Star! Bei der Weltpremiere trug sie ein schwarzes Minikleid aus Spitze. Ihr Foto war am nächsten Tag in vielen Zeitungen in England auf der ersten Seite abgedruckt.

Natürlich jubelten die vielen Zuschauer nicht nur Emma, sondern auch den anderen Schauspielern zu. Daniel Radcliffe, der im Film den Harry spielt, blieb fast die Luft weg. „Daran gewöhnt man sich nie wirklich“, sagte er, als er die vielen jubelnden Fans sah.

Auch die Schriftstellerin Joanne K. Rowling war da. Sie hat die Geschichten um den Zauberlehrling Harry und seinen Kampf gegen das Böse erfunden. Sie wirkte fast ein bisschen schüchtern. „Das alles ist einfach wunderbar. Es ist sehr schwer, das alles zu realisieren“, meinte sie.

Alle Schauspieler verteilten Autogramme. Manche Fans hatten sogar ganz viel Glück und bekamen ein Foto mit Emma, Daniel oder auch Rupert Grint - im Film ist er Ron. Doch auch die drei hatten ihren Spaß. Emma zum Beispiel war über eine Stunde lang draußen unterwegs, bevor sie ins Kino ging: „Es fühlt sich an, wie über die Spitze einer Achterbahn zu fahren“, sagte sie.

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