Die Nase läuft? Koch Dir einen Hagebuttentee!

Mit Hagebutten kann man einiges veranstalten: Zum Beispiel einen Tee kochen oder jemanden piesacken.

Brrr! Wer in eine Hagebutte beißt, verzieht vielleicht das Gesicht. Die Dinger sind manchmal ziemlich sauer - aber gesund! Denn sie enthalten unter anderem sehr viel Vitamin C. Und das ist wichtig für die Abwehrkräfte des Körpers.

Wenn ihr zum Beispiel eine verstopfte Nase und Husten habt, kann ein Hagebuttentee helfen. Den kann man ganz gut selbst oder mit Hilfe von einem Erwachsenen machen. So geht's:

Pflückt einige Hagebutten aus dem Garten oder von Hecken an Wegen. Wascht sie gründlich mit Wasser und tupft sie trocken. Schneidet den Stielansatz vorsichtig mit einem Messer ab. Dann müsst ihr noch an der anderen Seite die schrumpligen Blätter entfernen, die von der einstigen Rosenblüte übriggeblieben sind. Schneidet die Hagebutten in der Mitte durch und kratzt die Nüsschen heraus. Vorsicht: Die können jucken.

Schneidet das Fruchtfleisch klein und legt die Stückchen auf ein Backblech mit Backpapier. Lasst sie etwa eine Stunde im Ofen bei 40 Grad trocknen. Und dann kann's mit dem Tee losgehen: Füllt ein bis zwei Löffel getrocknete Hagebuttenschalen in eine Tasse, gießt Wasser drüber - und lasst es zehn Minuten ziehen. Fertig!

Die getrockneten Früchte könnt ihr zum Beispiel in einer Dose aufbewahren - für den nächsten Schnupfen.

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