Nandus: Schnell wie ein Auto und im Zickzack

Exotisch! Im Erfurter Zoo kann man die Nandus in Echt erleben.

Die großen Augen schauen irgendwie ein bisschen fragend. Als wollte der Vogel sagen: Na, wer bist du denn? Das Tier, das so neugierig aussieht, ist ein Nandu.

Die riesigen Vögel leben normalerweise in Südamerika. Sie können nicht fliegen, aber dafür richtig schnell rennen. Wenn's drauf ankommt, ungefähr so schnell wie ein Auto in der Stadt.

Aber nicht nur so schlagen sie ihrem Feind ein Schnippchen. Denn ein Nandu kann einen Trick: Er saust bei der Flucht im Zickzack durch die Gegend. Er wechselt schnell die Richtung und läuft mal nach links und mal nach rechts. Das schafft er dank seiner großen Flügel. Mit denen kann er nämlich steuern.

Die Nandu-Küken werden unheimlich schnell erwachsen. Sehr bald beginnen sie, selbst zum Beispiel kleine Insekten zu picken. Dabei kümmert sich ihr Papa um sie. Unter seinen großen Flügeln und Federn suchen sie auch Schutz, wenn es mal brenzlig wird. Schon nach etwa sechs Monaten sind die Jungen dann so groß wie erwachsene Vögel. Dann fressen sie unter anderem Gräser und Kräuter oder Früchte. Aber sie verspeisen auch gern mal einen Frosch oder Insekten.

Und woher kommt der Name Nandu? Den gaben sich die Tiere ein bisschen selbst - zumindest die Männchen. Wenn sie nämlich bei der Balz ein Weibchen umwerben, rufen sie manchmal. Und dieser Ruf klingt wie: nan-du.

Kommentare