Nach oben ist noch jede Menge Platz: Deutschland im Pisa-Wettlauf

PISA heißt der Test, mir dem man versucht die Schulkinder der Welt zu vergleichen.

Es ist ein merkwürdiger Wettlauf: Man läuft und läuft - aber man sieht die anderen nicht. Man weiß gar nicht, ob sie schneller oder langsamer sind, als man selbst. Kein Wunder, dass nach dem Rennen alle super gespannt auf das Ergebnis sind.

Ungefähr so spielt sich das auch bei der Pisa-Studie ab: Experten testen rund 15 Jahre alte Schüler in vielen verschiedenen Ländern. Dabei geht es unter anderem darum, wie gut sie im Lesen und in Mathe sind.

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Die Schüler bekommen dafür keine Noten. Die Tests werden von Fachleuten ausgewertet. Und sie bestimmen danach: Wie gut oder schlecht schneiden Länder wie Deutschland, Finnland, Japan oder die USA bei der Pisa-Studie insgesamt ab. Wenn ein Land weit hinten liegt, ist das oft peinlich. Dann sagen viele Leute, dass dort wohl nicht genug für Schulen und fürs Lernen getan wird. Oder dass man die Sache falsch anpackt. Dann geraten meist auch die Politiker stark unter Druck.

Auch deshalb sind in diesen Tagen in Deutschland und anderen Ländern viele Leute sehr gespannt, was bei der Pisa-Studie dieses Mal herauskommt. Eigentlich sollen die Ergebnisse der Schüler-Tests vom Jahr 2009 erst am Dienstag vorgestellt werden. Aber auch weil die Neugier so groß ist, sickerte wohl vorher wieder etwas durch. Demnach haben die deutschen Schüler dieses Mal etwas besser abgeschnitten als sonst. Aber sie hinken Schülern etwa aus Finnland oder bestimmten Ländern Asiens immer noch stark hinterher.

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