Von Fön bis Müsli: Stiftung Warentest prüft Sachen

Die Stiftung Warentest nimmt Sachen genau unter die Lupe.

"Stiftung Warentest. Gut (1,7)." So was in der Art steht auf vielen Dingen, die wir in Läden sehen. Zum Beispiel auf einem Fön, auf Waschpulver oder auf einem Fernseher. Der Aufdruck zeigt, dass die Stiftung Warentest das Produkt getestet hat.

"Gut (1,7)" ist wie in der Schule eine ziemlich gute Note. Das heißt für viele Leute: Man kann das Produkt kaufen, ohne einen großen Fehler zu machen.

Die Stiftung Warentest probiert viele Waren und Dinge aus: Im vergangenen Jahr mehr als 2100. Sie prüft zum Beispiel, wie gut das Waschpulver wäscht oder wie klar das Bild des Fernsehers ist - und vergleicht das mit anderen Waschpulvern und Fernsehern. Dann vergibt sie Noten von "sehr gut" bis "mangelhaft".

Was das soll? Es geht um Verbraucherschutz. Verbraucher? Das sind wir. So werden Leute genannt, die irgendwas kaufen oder Verträge abschließen und dabei Geld ausgeben - und sei es nur für ein Müsli. Die Stiftung Warentest will mit ihren Tests den Menschen das Aussuchen leichter machen. Für ihre Arbeit bekommt Stiftung Warentest auch Geld vom Staat.

Ihre Ergebnisse veröffentlich die Organisation in Zeitschriften oder auf der Internetseite www.test.de.

Für viele Hersteller ist es wichtig, gute Noten von der Organisation zu bekommen. Sie hoffen: Dadurch entscheiden sich die Käufer öfter für ihre Waren und Dienste - und gegen die der Konkurrenten. Wer jedoch schlecht abschneidet, kann mit dem Verkauf seiner Sachen große Probleme bekommen.

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