Mops Billy geht im Rollstuhl Gassi

Mops Billy mit seinem Hunde-Rollstuhl.

Billy blinzelt in die Sonne, schleckt sich über die Schnauze und stellt seine Vorderbeine fest auf den Asphalt. Er ist bereit.

Schnell läuft er los, schnüffelt an Bäumen und Wurzeln und wartet auf andere Hunde zum Spielen. Billy steht mit zwei Beinen auf dem Boden - und mit zwei Rollen. Denn das linke Hinterbein des fast 12-jährigen Mopses ist gelähmt. Und das rechte wird immer schwächer. Doch Billy kann trotzdem ein normales Hundeleben führen. Das hat er seinem Hunderollstuhl zu verdanken.

Vor einem Jahr fing Billy an zu humpeln. Etwas war mit seiner Wirbelsäule nicht in Ordnung. Billys Herrchen trieb daraufhin einen Rollstuhl für Hunde auf. Mit einem Gurt wird der kleine Mops in dem Rolli gut angeschnallt. Die Hinterbeine hängen in zwei Schlaufen, damit sich nicht auf dem Boden schleifen. Und dann kann es losgehen. Selbst seine Geschäfte kann Billy mit dem Wagen problemlos machen.

"Billy hat sich sofort an den Wagen gewöhnt und sich damit gleich im Kreis gedreht", sagt Herrchen Rüdiger Thomalla stolz. "So als wollte er sagen: Danke!" Nur in scharfen Kurven oder an engen Stellen gibt es manchmal Probleme. Aber der Mops weiß schon, was er tun muss, um nicht an einer Tür hängenzubleiben.

"Der Hunderollstuhl hat Billy seine Selbstständigkeit wiedergegeben", sagt Rüdiger Thomalla und gibt seinem Liebling einen Kuss auf die Schnauze. "Ohne ihn hätte er wahrscheinlich schnell aufgegeben." Billy und sein Herrschen wohnen in Hamburg in Norddeutschland.

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