Möhrchen fürs Böckchen

Der kleine Rehbock futtert in seinem neuen Zuhause eine Karotte.

Er sieht ein bisschen so aus, als würde er vor sich hin lächeln. Und dazu hätte Rehbock Bambi auch allen Grund. Er wurde nämlich gerettet - und das auch noch von einem Jäger.

Bambi stand vor ein paar Wochen vor der Tür des Mannes. Der lebt in einem Dorf im Bundesland Schleswig-Holstein. Der Rehbock trabte dem Mann einfach hinterher.

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„Er war am Bein verletzt und mager“, erzählte der Mann. Der konnte wohl den großen braunen Augen und der schwarzen Stupsnase nicht widerstehen. Er schickte den Rehbock nicht wieder weg.

Er gibt ihm Äpfel und Möhren und gekuschelt wird auch noch. Doch für immer bleiben soll Bambi nicht. Der Jäger möchte, dass das Böckchen demnächst in einem Wildgehege lebt.

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