Lange Zeit war der Weltfrauentag verboten

Der 8. März ist ­ Weltfrauentag

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Weltfrauentag

Wenn Tage eine Farbe hätten, wäre das beim 8. März wohl Lila. Denn diese Farbe ist eine Art Markenzeichen für die Kraft der Frauen. Manche sagen, die Farbe ist eine Mischung aus Rot für Frauen und Blau für Männer.

 Lila steht dafür, dass Mädchen und Frauen die gleichen Rechte haben sollen wie Jungs und Männer. Und genau darum geht es am 8. März. Da ist Frauentag . Er soll weltweit darauf aufmerksam machen, dass Mädchen und Frauen noch oft benachteiligt werden. Und dass sich daran dringend etwas ändern muss. In vielen Ländern sind dazu verschiedene Aktionen geplant.

Der Anstoß zu dem Frauentag kam vor hundert Jahren, im August 1910. Damals gab es in Dänemark eine große Konferenz mit Frauen aus vielen Ländern. Und die deutsche Politikerin Clara Zetkin setzte sich für einen Frauentag ein ­ mit Erfolg. Im März 1911 wurde er zum ersten Mal gefeiert. Clara Zetkin und viele andere forderten damals vor allem: Frauen sollen das Recht haben, wählen zu gehen. Viele Männer fanden: Frauen haben von Politik keine Ahnung und sollten deshalb auch nicht über eine Regierung abstimmen.

Frauentag war lange Zeit verboten

Inzwischen ist es bei uns aber normal, dass Frauen wählen oder Bundeskanzlerin werden. Das liegt auch daran, dass sich Frauen immer wieder für ihre Rechte stark gemacht haben. In vielen Bereichen werden sie aber noch benachteiligt. In Deutschland haben Frauen zum Beispiel oft schlechtere Chancen, Chefin einer Firma zu werden. In manchen Ländern dürfen sie kaum selbst über ihr Leben bestimmen. Dort gehen Mädchen auch seltener zur Schule als Jungen.

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