Das Märchen über die Bremer Stadtmusikanten

Ob das stimmt? Ein Mal Eselbein anfassen erfüllt einen Wunsch.

Nie den Mut verlieren, auch wenn es mal schlecht aussieht, denn es gibt immer einen Ausweg. Man muss nur etwas unternehmen, am besten zusammen mit anderen, denn gemeinsam ist man stark. Das lernen wir aus dem berühmten Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" von den Brüdern Grimm.

Das Märchen ist schnell erzählt: Es waren einmal vier Tiere - ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Weil sie schon alt und zu schwach zum Arbeiten sind, wollen ihre Besitzer sie nicht mehr haben und sie sogar töten. Aber sie hauen rechtzeitig ab und treffen sich auf dem Weg in die Stadt Bremen.

Dort wollen sie Musik machen. Auf ihrer Reise entdecken sie ein Haus, in dem eine Räuberbande wohnt. Die Tiere überlegen, wie sie die Männer in die Flucht schlagen können, um in dem Haus zu übernachten. Sie stellen sich aufeinander und wirken so viel größer: unten der Esel, dann der Hund, die Katze, der Hahn.

Die Tiere machen auch noch Musik: Der Esel schreit, der Hund bellt, die Katze miaut und der Hahn kräht. Die Räuber glauben, ein Gespenst zu sehen. Sie gruseln sich und rennen weg. Die vier Freunde haben das Haus für sich. Ihnen gefällt es so gut, dass sie dort bleiben.

In Bremen selbst kommen sie in der Geschichte zwar nie an. Aber neben dem Rathaus der Stadt erinnert trotzdem eine Statue an die Stadtmusikanten. Die Vorderbeine des Esels sind ganz blank, weil da so viele Leute anfassen. Viele Leute glauben, dass dann ein Wunsch in Erfüllung geht. Das glauben jedenfalls viele Leute.

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