Mächtiger Sturm wütet über Europa

Hier muss erstmal aufgeräumt werden!

Luft kann mächtig Kraft haben - wenn sie schnell unterwegs ist. Das zeigte am Wochenende das gewaltige Sturmtief "Xynthia".

Es wütete zunächst in Spanien, Portugal und Frankreich. Am Sonntag war auch Deutschland betroffen. Bäume und Strommasten wurden vom Sturm abgeknickt, Türen aus ihrer Halterung gerissen. In Frankfurt ließen die Böen Fensterscheiben am Fernbahnhof des Flughafens splittern. Auch am Hauptbahnhof in der Stadt in Hessen fuhren zeitweise keine Züge.

Am Flughafen in Frankfurt fielen ebenfalls Flüge aus, weil es zu gefährlich war, bei dem heftigem Sturm zu starten.

"Die Bäume knicken um wie die Streichhölzer", hieß es am Sonntag bei einer Behörde in Mainz im Bundesland Rheinland-Pfalz. In manchen Orten fiel der Strom aus. Auch in Baden-Württemberg und im Saarland fielen Bäume um und versperrten mehrere Straßen und eine Autobahn.

In Frankreich starben mehrere Menschen. Einige ertranken, weil der Sturm Wasser aus dem Atlantik in die Straßen von Küstenorten drückte. Bis zu eineinhalb Meter hoch stand das Wasser. Viele Leute kletterten auf Hausdächer, um vor dem Wasser sicher zu sein. Für eine Million Menschen fiel der Strom aus.

Davor hatte "Xynthia" schon in Portugal und im Norden Spaniens getobt. Auch dort wurden etliche Bäume umgeworfen und es gab mehrere Unfälle.

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