Was macht eigentlich ein Regierungssprecher?

Der neue Sprecher der Bundesregierung heißt Steffen Seibert und ist 50 Jahre alt.

Reden. Reden. Und noch mehr reden. Das gehört zu der Arbeit eines Regierungssprechers. So einen Sprecher gibt es in den einzelnen Bundesländern. Aber auch für die Bundesregierung.

Ein Sprecher für die Bundesregierung hat wichtige Aufgaben: Er soll uns Bürgern zum Beispiel erklären, was die Kanzlerin Angela Merkel und andere Politiker machen und warum.

Das sagt er aber nicht jedem persönlich. Das wäre viel zu viel Arbeit! Stattdessen beantwortet er häufig Fragen der Reporter von Zeitungen, Fernsehsendern und Radios. Die Journalisten sollen unter anderem Dinge herausfinden, die die Leute interessieren. Sie wollen zum Beispiel wissen, warum es ein neues Gesetz geben soll. Oder was die Bundesregierung genau ändern will. Für die Antworten ist dann zum Beispiel der Regierungssprecher zuständig.

Woher weiß der Sprecher aber, was er antworten soll? Es gibt regelmäßig Treffen mit den Politikern und deren Mitarbeitern. Dort erfährt der Sprecher dann, was die Regierung plant und warum. Und es wird häufig auch besprochen, was an die Medien gehen kann. Eine Sache darf ein Regierungssprecher nicht: seine eigene Meinung hinausposaunen. Bei seiner Arbeit geht es nicht darum, was er selbst denkt. Stattdessen muss er für die Kanzlerin und andere Politiker sprechen.

Deshalb arbeitet er eng mit der Kanzlerin zusammen. Er reist zum Beispiel oft mit ihr herum. Durch Deutschland, aber auch ins Ausland. So bekommt er ganz automatisch viele wichtige Dinge mit.

Dabei kann es auch vorkommen, dass die Kanzlerin ihn um Rat fragt. Dafür ist es gut, wenn der Sprecher Ahnung von vielen Dingen hat.

Der neue Sprecher der Bundesregierung heißt Steffen Seibert und ist 50 Jahre alt. Bisher hat er für den Sender ZDF gearbeitet. Dort moderierte er zum Beispiel die Nachrichten.

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