Lisztaffen: Klein mit wilder Mähne

Wer beobachtet hier wen? Zwei Lisztaffen blicken in die Kamera.

Im Gesicht haben sie nur ganz feines Fell - dafür umso mehr auf dem Kopf! Deshalb sehen Lisztaffen auch echt abgefahren aus.

Als würden sie eine buschige schneeweiße Perücke tragen. Daher haben sie wahrscheinlich auch ihren deutschen Namen.

Denn die Frisur erinnert viele an den Haarschopf des berühmten Komponisten Franz Liszt. In der Fachsprache heißen die Affen Saguinus oedipus. Sie sind in Kolumbien in Südamerika zu Hause. Lisztaffen fressen gern Insekten und Früchte. In freier Wildbahn gibt es nur noch wenige von ihnen. Das liegt unter anderem daran, dass Menschen den Wald abholzen, in dem die Tiere leben.

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